China, Peking 10 (Abreise)

26.10.10: Mein letzter Tag in einer der wohl grandiosesten Städte. Geplant waren ursprünglich 3 Tage Aufenthalt in Peking – 15 sind es geworden. Nun heißt es vorerst Abschied nehmen von vielen netten Kontakten, meinem unglaublich hilfsbereiten Couchsurfing-Host und der kleinen Unterkunft im Pekinger Süden.

Es gibt ein Sprichwort das sagt: Willst du wirklich in Peking gewesen sein, musst du folgendes erlebt haben:
– Chinesische Mauer
– Verbotete Stadt
– Pekingente
– das Nachtleben sowie die Straßenstände
– und … die Pekinger Rush Hour!
Alles erledigt bis auf den letzten Punkt. Was gibt es da besseres als mit einem übergroßen Rucksack, in der abendlichen Rush Hour, in einer der hochfrequentiertesten Metro-Linien (Linie 1) zu fahren? Was ein Spaß! Trotz Schieben und Drücken vom Sicherheitspersonal gab es zweimal keine Chance in die U-Bahn reinzukommen. Irgendwie musste ich aber zum Bahnhof, da der Zug mit Sicherheit nicht auf mich warten würde. OK, ein dritter Versuch. Eine neue Bahn hielt, die Türen öffneten sich. Ich hechtete nach vorn, um eine Stange in der Bahn zu ergattern und zog mich mit meinem Rucksack teilweise über die Köpfe hinweg hinein die Bahn. Die Türen schlossen sich – Geschafft! Interessanterweise gab es keine Beschwerden, hingegen anerkennende Blicke und freundliches Zunicken. Die Leute sortierten sich schnell neu und ich konnte anschließend beqeum Stehen. Letzer Punkt: Metro-Erlebnis in der Rush Hour? Erledigt! – Unter erschwerten Bedingungen. 😉Im Pekinger Westbahnhof an- und reingekommen, bestaunte ich die Menschenmassen. Glücklicherweise geleitete mich mein CS-Host zügig und effizient durch den schier unendlich großen Bahnhof mit zehntausenden von Leuten in die richtige Wartehalle. (Auf dem Bild ist nur eine von vielen Wartehalle zu sehen…)Fast pünktlich öffneten sich die Tore zu den Gleisen und ich wurde mit dem Menschenstrom fast ohne Energie aufzuwenden zu meinem Zug geleitet. Ich verabschiedete mich herzlich, schnell noch ein Foto und ab in den Zug zu einer neuen Etappe nach Xi’an. Peking, du wirst mir definitiv in unvergesslich guter Erinnerung bleiben!

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